

Saint Paul de Vence
Französisch Lernen und zusammen mit der Sprachschule Azurlingua die Côte d'Azur entdecken !
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Zirka 120 vor Christus
Nachdem die Römer die aufsässigen Liguren an der Côte d'Azur beruhigt hatten, breitete sich Frieden aus und die Dörfer verstärkten ihre Verteidigung. Saint-Paul ist eines dieser Ortschaften.
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10. Jahrhundert
In diesem Jahrhundert wurde St. Paul erstmals als "Castrum de Sancto Paulo" erwähnt, welches sich im Laufe der Jahrhunderte an Wichtigkeit gewann. Die Ortschaft wurde von den Konsulen geleitet und verfügte über eine große finanzielle und administrative Autonomie. Die bekannten Familien der Provence ließen sich in St Paul nieder.
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1443
Der Bergfried, einzige Spur des Schlosses aus dem 14.Jahhundert, beherbergt heute das Rathaus und den Vorläufer einer Turmuhr, deren Mechanismus seit 1443 auch den Glockenschlag regelt.
Bereits 1480 war Saint-Paul, Hauptort der Viguerie, eine der wichtigsten Verteidigungsorte der östlichen Provence.
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1547
In diesem Jahr wurden die Arbeiten zum Ringmauerbau abgeschlossen. François de Mandon de Saint-Rémy gestaltete die ursprüngliche Befestigungsanlage neu, indem er eckige Bastione und geneigte Mauern, zum besseren Zielen, errichten ließ. Eine Architektur, die Vauban , 120 Jahre später, weiterentwickelte.
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Bis 1747
Während der Sezessionskriege und den religiösen Auseinandersetzungen, blieb Saint-Paul katholisch. Zahlreiche Eroberer, Zerstürer und Plünderer zogen durch das Gebiet, aber Saint-Paul hat seine wichtige Position behalten.
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1860
Als Nizza französisch wurde, verlor Saint-Paul seine Stellung als wichtige Verteidigunsanlage und geriet in Vergessenheit.
Zu Beginn des Jahrhunderts : Der extreme Aufschwung im Tourismus- und Kunstbereich zog viele illustre Gäste an, von den gekrönten Häuptern bis hin zu Künstlern..und dies alles in dem verschlafen wirkenden Städtchen.
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Im Jahr 1904
verfassten viele Beobachter folgende Nachrichten "Es ist ein Wunder, wenn die Schutzmauer noch steht", "Nichts gibt den Anlass zu glauben, dass diese Stufen jemals begangen wurden", "Saint-Paul droht der totale Einsturz". Heute zählt die kleine Ortschaft bis zu 7.000 Besucher täglich und ist somit eine der Meistbesuchten Europas. Was änderte sich?
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Ab 1945
Das Leben hält wieder Einzug im Städtchen und die Straßen beginnen wieder zu leben. Aus allen Ecken des Landes, jegliche Glaubensbekenntnisse, alle Verliebten kamen nach St Paul, um dort ihre Leidenschaft zu leben. Loïs Hutton gründete ein kleines Tehater, indem von den Adeligen Europas bis hin zu bekannten Künstlern (James Baldwin und Jenny Clagett, Fred Witte zeichnet die Gassen, Jacques Prévert) vertreten sind. Zudem zeigten sich Picasso, Braque, Chagall, Dufy, Hartung, Bonnard, Miro, Léger und viele mehr in Saint-Paul. Im Jahr 1964 : Während Malraux die Fondation Maeght einweiht, ist die Filmwelt in Saint-Paul eingekehrt: Carné, Kosma, Allegret, Clouzot, Signoret, Montand, Ventura, Géret ...und alle Hollywoodstars. Damit war der Startschuss für alle Reiseagenturen gegeben, Saint-Paul-de-Vence ins Programm aufzunehmen. Die belebten Straßen, die Häuser voller Lachen, die zahlreichen Galerien, die die Werke zeitgenössischer Künstler zeigen. Die Fondation Maeght ist zweifelsohne der bekannteste Anlaufpunkt zeitgenössischer Kunst. Gegründet vom Ehepaar Maeght kennzeichnet sie eine Widmung im Namen der Kultur.
Sehenswertes : Altstadt - Stadtmauer - Fondation Maeght.
Azurlingua - French Language School
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